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Verbandsticker 2/10

Informationen aus dem Verband.

Auslandsarbeit

Haiti: Rotkreuzschwestern im Auslandseinsatz

Nach dem Erdbeben auf Haiti am 12. Januar 2010 befindet sich das Internationale Rote Kreuz in der größten Hilfs-Operation, die je für ein einzelnes Land in Gang gesetzt worden ist. Insgesamt 20 Katastrophen-Hilfe-Einheiten des Roten Kreuzes sind mit 215 Delegierten im Einsatz. Zum Vergleich: nach der Tsunami-Katastrophe 2004 waren es 17 Delegierte.

Gemeinsam mit den internationalen Helfern arbeiten tausende Freiwillige des haitianischen Roten Kreuzes, verteilen Hilfsgüter und leisten erste Hilfe. Das Rote Kreuz hat innerhalb der ersten zwei Wochen nach dem Beben 176 Tonnen Hilfsgüter ins Land geflogen.

Das Deutsche Rote Kreuz hat auf Haiti drei wichtige Aufgaben übernommen: die medizinische Versorgung, die Hilfsgüterlieferungen und die Wasserversorgung der Bevölkerung.

Zu dem internationalen Team auf Haiti zählen derzeit sieben Rotkreuzschwestern. Die Rotkreuzschwestern wurden auf Grund ihrer Erfahrungen als Auslandsdelegierte des DRK und ihrer Qualifikationen ausgewählt.

Im Auslandseinsatz sind:

  • Ann-Christine Schulz,
    Schwesternschaft Nürnberg v. Bayer. Roten Kreuz e.V., Nürnberg
  • Heidi Hecht-Wendt,
    DRK-Augusta-Schwesternschaft e.V., Lüneburg
  • Michaela Laps,
    Badische Schwesternschaft vom RK "Luisenschwestern" e.V., Karlsruhe
  • Christine Gratzer,
    Schwesternschaft München vom BRK e.V., München
  • Cornelia Braun,
    Schwesternschaft Wallmenich-Haus vom BRK e.V., Amberg
  • Susanne Otto,
    DRK-Schwesternschaft Clementinenhaus e.V., Hannover
  • Petra Molle,
    Württembergische Schwesternschaft vom Roten Kreuz e.V., Stuttgart

Bereits am 17. Januar 2010 war Margot Dietz-Wittstock, DRK-Schwesternschaft Elsa-Brändström e.V., in den Auslandseinsatz gestartet. Sie war Teil eines deutschen Teams, das die Versorgung von verletzten Menschen in der DRK-Gesundheitsstation sicherstellt. Margot Dietz-Wittstock ist am 14. Februar 2010 wohlbehalten aus Haiti zurückgekehrt.

Ausführliche Informationen zu den Auslandseinsätzen:
» www.drk-schwesternschaften.de

Berufspolitik

SPD in Niedersachsen fordert Pflegekammer

Im Niedersächsischen Landtag wurden in der letzten Woche ein Antrag der Fraktionen der SPD und Grünen/Bündnis 90 zur Errichtung einer Pflegekammer in Niedersachsen ins Plenum eingebracht. Nach Ansicht der Präsidentin des Fördervereines zur Gründung einer Pflegekammer in Niedersachsen, Monika Skibicki, ist dies ein Meilenstein in der politischen Arbeit aller Pflegeverbände in Niedersachsen. Anliegen für die Errichtung einer Kammer ist unter anderem die Gewährleistung einer qualitätsgesicherten Pflege für die Bevölkerung in Niedersachsen durch Überwachung der Berufsausübung, verpflichtende Fortbildungen, eine Berufsethik und die Verbreitung pflegefachlicher Erkenntnisse für alle Berufsangehörigen. Durch die Registrierung der Pflegenden stünden erstmals genaue Zahlen über Anzahl und Qualifikation der Pflegenden zur Verfügung, die ein gezieltes Handeln im Zusammenhang mit der demografischen Entwicklung unseres Landes ermöglicht.

Weitere Informationen:

Monika Skibicki, Vorsitzende des Fördervereines zur Gründung einer Pflegekammer in Niedersachsen, E-Mail: sillenstede@t-online.de

» Antrag

Sonstiges | 17.02.2010

 

Kontakt

Christiane Thöne - Referentin für Öffentlichkeitsarbeit

Christiane Thöne

Referentin für Öffentlichkeitsarbeit

Telefon: +49 (0) 6421 . 6003 177
» eMail