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Verbandsticker 11/09
Informationen aus dem Verband.
Der Verband der Schwesternschaften vom DRK e.V. wünscht seinen Leserinnen und Lesern ein schönes und besinnliches Weihnachtsfest und einen guten Start in das Jahr 2010.
KDA veröffentlicht zweiten Zwischenbericht Pflegestützpunkte
Am 27. Oktober hat das Kuratorium Deutsche Altenhilfe (KDA) den zweiten Bericht der "Werkstatt Pflegestützpunkte" vorgelegt. Der Bericht wurde im Auftrag des Bundesministeriums für Gesundheit (BMG) erstellt und gibt einen Überblick über den aktuellen Stand der Entwicklung und nennt konkrete Handlungsempfehlungen für den Aufbau und Betrieb von Pflegestützpunkten.
Länder schaffen Rahmenbedingungen für die Einführung
"Trotz der zum Teil sehr unterschiedlichen Präferenzen und Wettbewerbsinteressen der beteiligten Organisationen konnten in fast allen Bundesländern grundlegende Rahmenbedingungen und gemeinsame Konzepte für die Einrichtung von Pflegestützpunkten gefunden werden", so Dr. h.c. Jürgen Gohde, Vorstandsvorsitzender des KDA. Gohde ist sich sicher, dass die Stützpunkte einen unverzichtbaren Platz in der bundesweiten Versorgungslandschaft einnehmen. Allerdings unterscheiden sich die Vorgehensweisen in den Bundesländern, Kreisen und kreisfreien Städten mitunter stark voneinander, wird in dem Zwischenbericht konstatiert.
Deutliche Vorteile für die Bürger und Leistungsanbieter
Durch Pflegestützpunkte wird die gesundheitliche Versorgung und pflegerische Betreuung wesentlich effizienter - und dies zugunsten der Betroffenen wie auch der verschiedenen Anbieter von Leistungen. Denn sie vermindern die vorherrschenden Schnittstellenprobleme in der Versorgungslandschaft. "Dies wird vor allem dadurch erreicht, dass hier die vorhandenen Beratungsinfrastrukturen und die Leistungsanbieter besser aufeinander abgestimmt und auf dieser Basis optimiert werden", betont KDA-Geschäftsführer Dr. Peter Michell-Auli.
Qualitätskriterien definieren - Öffentlichkeit informieren
Umso notwendiger sei es, ergänzt KDA-Fachreferent Ralf Tebest, die Leistungen der jeweiligen Pflegestützpunkte transparent und nachvollziehbar zu machen. Darüber hinaus müssten baldmöglichst neutrale und einheitliche Qualitätsstandards verabschiedet werden, um den Kunden Vergleichsmöglichkeiten zwischen den Angeboten zu geben, fordert das KDA. Und nicht zuletzt bedürfe es öffentlichkeitswirksamer Kampagnen auf Bundes-, Landes- und regionaler Ebene, damit die Bürger schnell Kenntnis über das neue Angebot in der Gesundheitsversorgung erhielten.
» Pressemitteilung
» 2. Zwischenbericht [PDF]
BGW veröffentlicht Praxisleitfaden zum Betrieblichen Eingliederungsmanagement
Anfang Dezember hat die Berufsgenossenschaft für Gesundheitsdienst und Wohlfahrtspflege (BGW) einen Praxisleitfaden für Führungskräfte in der ambulanten und stationären Altenpflege zum Betrieblichen Eingliederungsmanagement (BEM) herausgegeben. Der Leitfaden beschreibt, wie Pflegebetriebe ein BEM aufbauen, das auf die individuellen Rahmenbedingungen zugeschnitten ist. Schritt für Schritt wird der Weg vom Feststellen der mehr als sechswöchigen Arbeitsunfähigkeit bis zur Evaluation des Falls erläutert. Konkrete Praxishilfen wie Musterschreiben und Gesprächsleitfäden erleichtern die Umsetzung der dargestellten Maßnahmen.
» Praxisleitfaden [PDF]
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