Aktuelles - Details
Verbandsticker 09/09
Informationen aus dem Verband.
Personelle Veränderungen
Am 1. Oktober hat Doris Frohnhöfer die Stelle der Verbandsoberin übernommen. Frau Frohnhöfer ist Mitglied der Schwesternschaft Wallmenich-Haus vom BRK e.V., Amberg. Als gelernte Krankenschwester hat sie ihr Studium als Dipl.-Pflegewirtin (FH) erfolgreich abgeschlossen und war während ihrer Laufbahn in verschiedenen Bereichen der Pflege, des Managements und der Lehre tätig.
Wir heißen Frau Frohnhöfer herzlich willkommen und wünschen ihr einen guten und erfolgreichen Start.
Gesundheits- und Sozialpolitik
dip hat Datenbank WISE modernisiert
Am 22. September hat das Deutsche Institut für angewandte Pflegeforschung e.V. (dip) seine Internetpräsenz aktualisiert und erweitert. Mit der neu gestalteten Homepage können sich Fachkräfte aus Pflegepraxis, Pflegemanagement, Pflegepädagogik und Politik sowie andere interessierte Personen noch komfortabler einen Überblick über die Aktivitäten und Forschungsergebnisse des dip verschaffen. Unter der Adresse www.dip.de können Informationen über laufende und abgeschlossene Projekte und deren Hintergründe sowie Downloadmaterialien einfacher abgerufen werden.
Zugleich ist die stark frequentierte Datenbank für wissenschaftliche Schriften in der Pflege (WISE), die über die Homepage zu erreichen ist, gründlich überarbeitet worden. Die Weiterentwicklung von WISE wurde mit Mitteln der Robert Bosch Stiftung möglich.
Kontakt:www.dip.de
Berufspolitik
DNQP: 1. Neuauflage zum Expertenstandard veröffentlicht
Anfang August hat das Deutsche Netzwerk für Qualitätsentwicklung in der Pflege (DNQP) die erste Neuauflage zum Expertenstandard "Entlassungsmanagement in der Pflege" veröffentlicht. Eine 13-köpfige Expertenarbeitsgruppe hat die Anpassung der Expertenstandards und deren Kommentierungen an den neuen Erkenntnisstand vorgenommen und im Rahmen der Aktualisierung eine neue Literaturliste erstellt. Die Vorstellung der Ergebnisse erfolgt im Rahmen des 11. Netzwerk-Workshops des DNQP im Februar 2009 in der Charité Universitätsmedizin Berlin. Im Anschluss daran erhielt die Fachöffentlichkeit die Möglichkeit, für einen Zeitraum von sechs Wochen, Kommentierungen und Änderungsvorschläge zu machen, die in der Expertenarbeitsgruppe ausgewertet und bei der Aktualisierung berücksichtigt wurden.
Auszugsweise kann der aktualisierte Expertenstandard auf der Internetseite des DNQP eingesehen werden. Der gesamte aktualisierte Expertenstandard kann zum Preis von 16 Euro bestellt werden.
Kontakt:
Deutsche Netzwerk für Qualitätsentwicklung in der Pflege an der Fachhochschule Osnabrück,
Geschäftsstelle
Postfach 19 40
49009 Osnabrück
Fax: 0541 9692971
eMail: dnqp@fh-osnabrueck.de
Web: www.dnqp.de
Mindestlohn in der Pflege
Das Bundesministerium für Arbeit und Soziales (BMAS) hat am 11. September die Mitglieder der ersten Kommission zur Erarbeitung von Arbeitsbedingungen in der Alten- und ambulanten Krankenpflege berufen. Dazu erklärt der Bundesminister für Arbeit und Soziales Olaf Scholz: "Ich habe die Mitglieder der ersten Pflegekommission berufen. Für diese verantwortungsvolle Aufgabe konnten Fachleute aus den wichtigsten Teilbereichen der Pflegebranche gewonnen werden. Es ist gut, dass wir beim Mindestlohn Schritt für Schritt weiterkommen. Millionen von Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmern profitieren davon. Wir haben jetzt all das auf den Weg gebracht, was wir in der Koalition durchsetzen konnten. Doch das reicht längst noch nicht. Der Mindestlohn in der Leiharbeit bleibt auf der Tagesordnung. Andere Branchen werden hinzukommen, die über das Mindestarbeitsbedingungengesetz besser geschützt werden." Den Vorsitz der Pflegekommission wird Rainer Brückers übernehmen. Herr Brückers ist seit vielen Jahren in leitender Funktion tätig. Er kennt durch seine bisherige Tätigkeit in der Pflegebranche alle relevanten Vertreter der Branche und wird allseits geschätzt. Die Kommissionsmitglieder sowie die Stellvertreter bzw. Stellvertreterinnen wurden von ver.di, dem Arbeitgeberverband Pflege, der Vereinigung der kommunalen Arbeitgeberverbände sowie den Arbeitsrechtlichen Kommissionen des Diakonischen Werks der Evangelischen Kirche Deutschlands bzw. des Deutschen Caritasverbands vorgeschlagen.
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