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Erfolgreiche Ausbildungskooperation zwischen DRK- Schwesternschaft und Comeback@50
13 langzeitarbeitslose Menschen haben sich der Herausforderung gestellt:
Sie haben die Qualifizierungsmaßnahme zum "Alltagsbegleiter für Demenzkranke", absolviert und erfolgreich abgeschlossen. Die qualifizierten Alltagsbegleiter können sowohl in der ambulanten als auch in der stationären Betreuung von demenzkranken Menschen beschäftigt werden.
Der Erste Kreisbeigeordnete Dr. Karsten McGovern und Oberin Gabriele Müller-Stutzer überreichten am 24. März im Anschluss an die gelungene Abschlussprüfung die Zertifikate.
"Es liegt uns sehr am Herzen, dass Menschen, die arbeitslos geworden sind, eine Chance bekommen", betonte McGovern in seiner Ansprache. "Mit dieser Maßnahme sollen Sie die Möglichkeit bekommen, wieder auf eigenen Füßen zu stehen."
Für die Schwesternschaft ist es ein besonderes Anliegen Menschen mit Lebens- und Berufserfahrung zum Alltagsbegleiter zu schulen, weil sie vielfältigste Fähigkeiten mitbringen. Dazu kommt, dass "durch die so geschulten Alltagsbegeleitungen für die Betreuungseinrichtungen die Möglichkeit geschaffen wird, trotz steigenden Kostendrucks, einen Teil der ganz persönlichen Lebensqualität für demenzkranke und alte Menschen zu erhalten", erläutert Oberin Gabriele Müller-Stutzer.
Die intensive theoretische Schulung der Ausgebildeten wurde auch durch den hohen fachlichen wie persönlicher Einsatz der Lehrgangsleiterin Anne-Gret Steih ein voller Erfolg und sicherte die Qualität der Ausbildung.
Einige der Teilnehmer konnten bereits jetzt in einen Arbeitsvertrag abschließen. Acht Teilnehmer werden die Ausbildung zum Pflegehilfsdienst anschließen.
Bereits im vergangenen Jahr wurde die DRK - Schwesternschaft als "Unternehmen mit Weitblick ausgezeichnet". Dieser Preis war der erste Erfolg der engen Zusammenarbeit der Schwesternschaft mit dem KreisJobCenter Marburg im Rahmen des Projektes Comeback@50.
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