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DRK in der Region verstärkt Austausch und Zusammenarbeit
Im Rahmen der ?DRK Strategie 2010 plus? fand am Samstag, dem 18. September die erste gemeinsame Informations- und Diskussionsveranstaltung der DRK Kreisverbände Gießen, Marburg und Biedenkopf mit dem DRK Rettungsdienst Mittelhessen und der DRK Schwesternschaft Marburg statt.
Ziel war, den Austausch und die Zusammenarbeit zu fördern und zu stärken, voneinander zu lernen und Synergieeffekte zu nutzen.
Haupt- und ehrenamtliche Vertreter/innen aus allen beteiligten Organisationen kamen zusammen, um erste Ideen zu diskutieren und weiterzuentwickeln. Auch Thomas Klemp, Geschäftsführer des DRK Landesverbandes Hessen, nahm an der Veranstaltung teil. Er zeigte sich sehr zufrieden: "Die Verbände hier in der Region zeigen ganz praktisch, wie man Veränderung vor Ort gestalten kann."
Neben dem Einführungsvortrag von Thomas Klemp informierten fünf Impulsreferate die Teilnehmer über die Entwicklung des Strategieprozesses, der im Oktober 2009 angestoßen wurde. Arbeitsgruppen, zu den Themen:
"Öffentlichkeitsarbeit", "Weiterentwicklung, der Jugendarbeit und Nachwuchsförderung", "Entwicklungsperspektiven für den Sanitätsdienst und Katastrophenschutz", "Weiterentwicklung der Sozialarbeit" und "Perspektiven für den Bereich Aus- und Weiterbildung" unterstützen den Strategieprozess seit dem Frühjahr 2010.
Entsprechend diesen Themen fanden Workshops statt, in denen die Teilnehmer diskutieren, sich kreativ einbringen und so den Strategieprozess aktiv mitgestalten konnten. Die Ergebnisse der Workshops wurden nicht nur im Plenum vorgetragen, sondern werden in einer Sonderausgabe der DRK-Zeitschrift "Kreuz und Quer" veröffentlich und dienen als weitere Arbeitsgrundlage für die Arbeitsgruppen.
Gert Seibold, Geschäftsführer des DRK Kreisverbandes Gießen und als ausrichtender Verband Gastgeber der Veranstaltung: "Zusammenrücken und zusammen arbeiten sollte eigentlich selbstverständlich sein. Bisher haben wir jedoch zu häufig bezogen auf unsere jeweiligen Einzugsgebiete gedacht und gehandelt. Das passt nicht mehr zum Profil einer modernen Wohlfahrtsorganisation und soll in den Landkreisen Gießen und Marburg-Biedenkopf jetzt anders werden."
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